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Tabak
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QuellenSchätzungen basierend auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) und der Statistik der Todesursachen (BFS); die Analysen zur tabakbedingten Mortalität basieren auf der Methode des Centers for Disease Control and Prevention (CDC; Version 2004).

Nach Schätzung des Bundesamtes für Statistik (BFS) können 9'500 Todesfälle in 2012 mit Krankheiten, die dem Tabakkonsum zugeschrieben werden, in Zusammenhang gebracht werden. Dies entspricht 15% aller registrierten Todesfälle in diesem Jahr. Fast zwei Drittel (65.2%) der tabakbedingten Todesfälle betrifft Männer (BFS, 2015).

Nach den gleichen Schätzungen ist die jährliche Anzahl der dem Tabak zuzuschreibenden Todesfälle im Zeitraum von 1995-2012 ansteigend. Diese Zunahme steht im Zusammenhang mit einem deutlichen Anstieg der tabakbedingten Todesfälle bei den Frauen (während ein leichter Rückgang der Todesfälle bei den Männern verzeichnet wurde). Ein grosser Teil dieses Anstiegs steht in Zusammenhang mit der Entwicklung der Todesfälle wegen Lungenkrebs (1985: weniger als 400, 2012: mehr als 800). Zwischen 1995 und 2012 blieb die Entwicklung des Anteils tabakbedingter Todesfälle verhältnismässig stabil (zwischen 14.7% und 15.8%).

Von den im Jahr 2012 dem Tabakkonsum anzurechnenden Todesfällen betrafen 41.6% Krebserkrankungen, 39.6% Herz-Kreislauferkrankungen und 18.8% Lungenerkrankungen. Die drei Haupttodesursachen waren Lungenkrebs (26.9% aller 2012 dem Tabak zugeschriebenen Todesfälle), chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (15.3%) und koronare Erkrankungen (15.2%).

Nach älteren Schätzungen basierend auf den Statistiken der im Jahr 2007 registrierten Todesfälle betraf ein grosser Teil der tabakbedingten Todesfälle Personen ab 65 Jahren (Tabelle).

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