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Schlaf- und Beruhigungsmittel
» Marktbezogene Aspekte und Regulierungen

Die im Folgenden dargestellten Zahlen beruhen auf Angaben des Verbands Interpharma, der jedes Jahr einen Bericht zu pharmazeutischen Fragen publiziert (vgl. Bericht 2016). Ein Vergleich der Übersichtstabelle zum Verkauf von Medikamenten, die ein Potential für Missbrauch und Abhängigkeit haben, zeigt, dass im Jahr 2016 nach Anzahl Verpackungen Schlafmittel die am zweithäufigsten verkauften Medikamente waren (4.5 Millionen Packungen); der Verkauf von Beruhigungsmitteln entsprach 2.5 Millionen Packungen (Tabelle). Es sollte beachtet werden, dass aufgrund eines neuen Berechnungsverfahrens der Spitaldaten ab 2004 Vergleiche mit den vorherigen Jahren nicht möglich sind. Für die Periode 1996 bis 2003 kann für Schlafmittel eine leichte Abnahme verzeichnet werden, Beruhigungsmittel blieben dagegen verhältnismässig stabil. Während der Periode 2004 bis 2016 blieb die Anzahl verkaufter Verpackungen bei den Schlafmitteln relativ stabil, bei den Beruhigungsmitteln gab es eine leichte Abnahme (vgl. Tabelle Interpharma - Verkauf von Schlaf- oder Beruhigungsmitteln, die ein Potential für Missbrauch und Abhängigkeit haben, in Millionen Verpackungen (1996-2016)).

Interpharma - Verkauf von Schlaf- oder Beruhigungsmitteln, die ein Potential für Missbrauch und Abhängigkeit haben, in Millionen Verpackungen (1996-2016)

SchlafmittelBeruhigungsmittel
1996*4.853.00
1997*4.793.09
1998*4.713.00
1999*4.703.09
2000*4.663.07
2001*4.753.12
2002*4.623.08
2003*4.563.10
20044.593.01
20054.523.00
20064.492.96
20074.482.97
20084.542.96
20094.502.90
20104.572.92
20114.532.88
20124.502.80
20134.492.72
20144.472.71
20154.462.61
20164.482.53
Anmerkungen:* Ein 2004 neu eingeführtes Berechnungsverfahren erschwert Vergleiche zwischen den beiden Perioden.
Quelle:Angaben Interpharma.
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