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Multipler Substanzgebrauch
» Mortalität

Die Todesursachenstatistik (BFS) zeigt zwischen 1995 und 2015 einen deutlichen Rückgang der im Zusammenhang mit der Einnahme von Betäubungsmitteln stehenden Todesfälle, alle Substanzen und möglichen Kombinationen von Substanzen zusammen genommen (1995: 376 Fälle, 2015: 132; vgl. Tabelle). Es ist allerdings schwierig, die genaue Anzahl der durch multiplen Substanzkonsum bedingten Todesfälle zu schätzen, da es mitunter nicht möglich ist zu bestimmen, ob ein Todesfall mit einer oder mehreren Substanzen zusammenhängt.

Ausserdem, im Wissen, dass in den letzten Jahren die Kodierungsregeln geändert wurden, sollen hier keine spezifischen Angaben zur Mortalität im Zusammenhang mit multiplem Substanzgebrauch gemacht werden. Tatsächlich ist es wahrscheinlich, dass die Abweichungen zwischen den Jahren durch Unterschiede bei der Kodierung der Todesfälle verursacht wurden und nicht durch Konsumtrends.

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